Stichwortsammlung für GNU/Linux Coaching
Contents
Text hauptsächlich geschrieben von Jens
Namensgebung
initiative zur schaffung eines zuverlässigen und dauerhaften unterstützungsangebotes für linux neulinge - 'tuxambu'
- tuxambu
- GNU/Linux Coaching
- Linux Anwenderpass
- Linux Bediener Workshop
- Linux für Oldenbürger
- Linux zum Arbeiten
- ???
Grundidee
für den erfolgreichen Einstieg in bzw. Umstieg auf linux ist es äusserst hilfreich, wenn Neulingen in der Kennenlernphase bei Einrichtung und Benutzung des Rechners jemand zur seite steht, um
- technische schwierigkeiten zu beseitigen
- für umsteiger einen komfortablen parallelbetrieb zu ermöglichen
- wichtige eigenheiten des betriebssystems zu vermitteln
- die linux pendants für anwendungen und funktionalitäten aufzuzeigen
- strategien und best practicees zu vermitteln
- einem mögliche scheitern des ein/umstiegs entgegenzuwirken
wir gehen davon aus, daß ein regelmäßiges, kostenfreies und unverbindlich nutzbares angebot von fachlichkundiger anwenderunterstützung ('linux ambulanz', im folgenden tuxambu) der langfristigen verbreitung entscheidenden vorschub leisten kann. ziel ist, durch die initiale schulung von anwendern eine exponentielle ausbreitung von linux-basiskenntissen im mainstream zu fördern. wenn jedermann eine person in seinem umfeld kennt, die sich zumindest basic mit linux auskennt, ist die kritische masse erreicht!
Umsetzung
es gibt derzeit mehrere grundsätzliche Ideen zur umsetzung:
- Inanspruchnahme von vorhandenen institutionellen räumlichkeiten mit vorhandener hardware. infrage kommen schulen, die universität und insbesondere die volkshochschule. Dieser Vorschlag wird nach dem ersten Treffen favorisiert.
Räume kann man bei der Uni Stundenweise mieten, die Preise belaufen sich zwischen 10 (20 Plätze) und 120 Euro (Aula, 300 Plätze).
Weitere Raumanfragen sollen folgen.
Des weiteren wird der Vorschlag, eine Telefonhotline bzw. Email-Supportadresse einzurichten für gut befunden. Anfrager sollen von dort an die Treffen verwiesen werden ("Machen wir am 29.02.1997...") Dies kanalisiert Anfragen, sorgt für Verbindlichkeit und Planbarkeit.
Pro:
- fertige infrastruktur
- keine bzw überschaubare kosten
- nutzung der öffentlichkeitswirkung (programm)
- mglwse ergänzung zum vhs wochenendseminar von karsten meister (3 tg)
Contra:
- möglicherweise Konkurrenz zum kostenpflichtigen vhs-programm
- nur gebuchte zeiten nutzbar
- nutzung organisatorisch kompliziert
- zu jedem Termin aufwändiger Aufbau
- Unterstützer müssen zuverlässig zum Termin verfügbar sein.
- Anschluß fremder Rechner evtl. nicht einfach
B. einrichtung einer 'linuxwerkstatt' in dedizierten räumlichkeiten
Pro:
- freie terminplanung
- personeller rahmen für tuxambu wohl leichter aquirierbar
- differenzierteres angebot möglich
- universelle nutzung: tux ambu, treffen, workshops,...
- hoher gesamtnutzen weit über tuxambu hinaus
- Raum kann jederzeit für Seminare und Basteleien genutzt werden
- Potentiell sind mehr Leute für's Coaching da
- Interessenten können öfter vorbeikommen
- Anschluß fremder Rechner sehr einfach
Contra:
- hoher organisatorischer aufwand
- anschubkosten von 1-2 kEUR
- laufende kosten ab 2-4 kEUR/a
- laufende Kosten: Energie, Wärme, Wasser, Internet
- separat eingeworbene sponsorenmittel in voller höhe erforderlich
- durch die Freiheit: Planlosigkeit und fehlende "Neuigkeiten" für Zielgruppe
C. Impulsworkshop mit anschließender Begleitung
Pro:
Ansprache in einem Termin (interessant für Menschen, die sich das nur mal ansehen wollen
- Breites Spektrum präsentieren
- Beantwortung von komplexeren Fragen später
- Grundinstallation von Linux sollte keine Hürde darstellen
Contra:
Abschreckung durch Themenvielfalt auf Workshop (Da gehen nur Freaks hin)
- Doppelter Aufwand (sowohl Workshop, als auch weitere Präsenz)
- Kosten wie in A oder B
nach eingehender erörterung bevorzugt joey den vorschlag A von jens, jens den vorschlag B von joey :-), die demzufolge beide überzeugend sind.
Anmerkung Joey: Umsetzung B ist schon die bessere Umsetzung, erfordert jedoch mehr finanzielle Mittel, die erst einmal zur Verfügung gestellt bzw. eingeworben werden müssen. Vorschlag A kann ein Weg in Richtung B sein, der von der Umsetzung her einfacher ist und daher zu Beginn präferiert werden sollte.
zumindest für die vorplanungsphase werden beide möglichkeiten zweigleisig verfolgt.
es wurde ein entschluß zum engagement für das primärziel tuxambu gefasst. weiterhin steht fest, daß für realisierung von alternative A mindestens 2 längerfristig engagierte mitarbeiter erforderlich sind, für alternative B sind es 3-4.
joey wird die infragekommenden linuxer aus dem umfeld des ffis ansprechen und zur folgebesprechung einladen. diese findet am {15|16|17}.12 um 2000 bei jens im büro statt.
Anmerkung Joey: Die Planung kann erst einmal im kleinen Kreis erfolgen, für die Umsetzung werden jedoch mehr Personen benötigt, um das Coaching auf mehrere Schultern zu verteilen und um die Termine auch wirklich sicherstellen zu können.
für den LIT am 13.02.10 wurde ins auge gefasst, einen kurzen vortrag zum thema 'von W nach L' vorzubereiten, der im laufe des tages mehrfach gehalten wird, und mit diesem aufhänger migrationsinteressenten zum besuch des LIT zu motivieren. als extra kann dort eventuell eine linux ambulanz angeboten werden. zusätzlich kann für ein bis dahin vielleicht schon konkreteres tuxambu-angebot geworben und publikumsreaktionen registriert werden
Vorschlag Joey: Auf dem LIT kann man vielleicht eine erste Möglichkeit für Coaching bieten, wenn ein Raum oder eine separate Ecke zur Verfügung gestellt werden kann, in der interessierten personen, die auch einen Rechner mitbringen dürfen, zur Seite gestanden wird. Benötigt werden dazu Raum und Personen.
Vortrags-/Workshopthemen
- Einführung in openSUSE Linux
- Einführung in die Linux Kommandozeile
- Einführung in die Shellprogrammierung
Umsetzung auf dem 4. LIT-OL
Erstellung eines Textes für die Homepage http://www.lit-ol.de
- Bereitstellung eines Raumes
- Bereitstellung von Zeiträumen für Vorträge
Beispiel Impulsdarstellung Linux
Idee
Linux von einer Live CD starten und vorführen. Interessierte können dies zu Hause oder direkt nachmachen, ohne sich ihr System kaputt zu machen. Dauer nicht länger als eine Stunde. Es soll sozusagen das Linux-Ausprobieren nachgestellt werden.
Anwendungen zeigen:
- Firefox
Evolution (Sieht ja aus wie Outlook)
OpenOffice Writer
OpenOffice Calc
- VirtualBox/qemu/virt-manager für Win-Applikationen, die es nicht für Linux gibt
- F-Spot (Foto-Management, Fotos automatisch von Kamera runter ziehen)
- Gimp
- Anschließend Installtion von der Live-CD life vorführen
Thema: Freie Software: Was is das und warum sollte man es verwenden, warum ist es cool, warum politisch richtig, ...
- Diskussion
Benötigt
- 2 Rechner
- 2 Beamer
- 1,5 Stunden
Fernwartung
- Nutzer baut Verbindung auf
- OpenVPN
- SSH
- Bildübertragung per VNC zumeist eingebaut
Kontaktaufnahme
Es soll ein einheitlicher Ansprechpartner bereit stehen, der kontaktiert werden kann. Es werden Termine vermittelt, an denen ein Experte sich das Problem ansieht
Telefon
- einheitliche Telefonnummer?
- Aufwand relativ hoch
- Bereitschaftszeiten?
Webbrowser Formular
- Jederzeit erreichbar
- Nur ein Browser mit Internetzugang muss beim Nutzer funktionieren
- Generiert letztendlich eine Email, s.u.
Email (Verteiler)
- Einfach
- schnell
- Anworten an alle, um Mehrfachantworten zu vermeiden
Werbung des Coachings
- ffis e.V. Homepage
- LIT OL Homepage
- Stammtischflyer