Vokabelschatz der Man-Pages
ASCII - (American Standard Code for Information Interchange, oft [æski] ausgesprochen) ist eine
- siebenbittige Zeichenkodierung und bildet die US-Variante von ISO 646 sowie die Grundlage für spätere mehrbittige Zeichensätze und -kodierungen. Die Zeichenkodierung definiert 33 nicht-druckbare, sowie die folgenden 95 druckbaren Zeichen, beginnend mit dem Leerzeichen.
(Quelle: http://www.asciizeichen.de/)
ASCII characters - ASCII-Zeichen. Die Zeichen umfassen das lateinische Alphabet in Groß- und leinschreibung,
- die zehn indo-arabischen Ziffern, sowie einige Satz- und Steuerzeichen. Der Zeichenvorrat entspricht weitgehend dem einer Tastatur oder Schreibmaschine für die englische Sprache. In Computern und anderen elektronischen Geräten, die Text darstellen, wird dieser in der Regel gemäß ASCII oder abwärtskompatibel dazu gespeichert. Jedem Zeichen wird ein Bitmuster aus 7 Bit zugeordnet. Da jedes Bit zwei Werte annehmen kann gibt es 2(7) = 128 verschiedene Bitmuster, die auch als die ganzen Zahlen 0-127 interpretiert werden können.
(Quelle: http://www.asciizeichen.de/ ,http://www.torsten-horn.de/techdocs/ascii.htm
ASCII strings - (Internationalizing Domain Names in Applications) ist ein Internetstandard,
- um Domains, die Nicht-ASCII-Buchstaben enthalten, als gültige ASCII-Strings im Domain Name System abzubilden. Einen solchen Domainnamen bezeichnet man als IDN (Internationalized Domain Name), im deutschen Sprachraum trivial auch Umlautdomain.
Base64 ist ein Begriff aus dem Computerbereich und beschreibt ein Verfahren zur Kodierung von
- 8-Bit-Binärdaten (z. B. ausführbare Programme, ZIP-Dateien), in eine Zeichenfolge, die nur aus wenigen, Codepage-unabhängigen ASCII-Zeichen besteht. Im Zusammenhang mit OpenPGP wird noch eine Prüfsumme (CRC-24) angehängt, dieses leicht modifizierte Verfahren trägt den Namen Radix-64. Es findet im Internet-Standard MIME (Multipurpose Internet Mail Extensions) Anwendung und wird damit hauptsächlich zum Versenden von E-Mail-Anhängen verwendet. Nötig ist dies, um den problemlosen Transport von beliebigen Binärdaten zu gewährleisten, da SMTP in seiner ursprünglichen Fassung nur für den Versand von 7-Bit ASCII-Zeichen ausgelegt war. Durch die Kodierung steigt der Platzbedarf des Datenstroms um 33 %. Dies ist ein Grund, weshalb große Dateianhänge in E-Mails vermieden werden sollten. Zur Kodierung werden die Zeichen A–Z, a–z, 0–9, + und /, verwendet, sowie = am Ende. Da diese Zeichen auch in EBCDIC vorkommen (wenn auch an anderen Code-Positionen), ist damit auch ein Datenaustausch zwischen nicht-ASCII-Plattformen möglich.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Base_64)
Bit-Nummer - eine (binäre) Codierung.
Digit (DGT) - 1) auf elektronischem Wege angezeigte Ziffer (bei elektronischen Geräten, Uhren, usw.)
(Quelle: http://de.encarta.msn.com/encnet/refpages/search.aspx?q=digit) 2) Zeichen aus einem für das betreffende Zahlensystem bereitgestellten Zeichenvorrat. Im Dezimalsystem sind das die Ziffern 0 bis 9. (Quelle: http://www.itwissen.info/84.html)
DIVIDE - Teilung, Teillinie. Teilt eine Zahl (oder Datum) mit einer anderen ohne
- Null-Teilung.
Entität - Als Entität (synonym Informationsobjekt; englisch Entity) wird
- in der Informatik ein eindeutig zu bestimmendes Objekt bezeichnet, dem Informationen zugeordnet werden.
(Quelle: WIKI, http://de.wikipedia.org/wiki/Entit%C3%A4ten)
Encoding - Codierung - Das Wort Codierung wird vorwiegend in der angelsächsischen
- Literatur verwendet, in der deutschsprachigen Literatur spricht man von Übertragungsverfahren. Ziel der Codierung ist es, die Daten mit größtmöglicher Qualität zu übertragen und beim Benutzer darzustellen.
FPU - Gleitkommaeinheit. FPU ist eine Abkürzung für Floating Point Unit,
- oft auch als mathematischer (Ko-)Prozessor oder auch Floating Point Processing Unit (Gleitkommaeinheit) bezeichnet. Dies ist ein Begriff aus der Computertechnik und bezeichnet einen speziellen Prozessor, der mathematische Funktionen oder Gleitkommazahlen verarbeitet.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/FPU)
Integer - Ganzzahl. Integere Zahlen sind natürliche Zahlen, d.h. ganze Zahlen
- ohne Nachkommastellen oder Bruchteile.
(Quelle: http://www.itwissen.info)
IF (interface ) - Schnittstelle. Eine Schnittstelle ist ein definierter Übergang zwischen
- Datenübertragungseinrichtungen, Hardware-Komponenten, logischen Softwareeinheiten oder zwischen Menschen und Computern. Schnittstellen werden den vielfältigsten Anforderungen und Anwendungen gerecht: den elektrischen und physikalischen, den Übertragungsmodi Parallel oder Seriell und den Übertragungsbetriebsarten Halbduplex oder Duplex. Sie eignen sich für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen oder Mehrpunktverbindungen und sind für private oder öffentliche Netzwerke ausgelegt. Von der Deutschen Telekom wird der Begriff auch zur Bezeichnung der Übergabestelle von Verantwortlichkeiten zum Benutzer eines Fernmeldeweges verwendet, z.B. zur Trennung der Verantwortlichkeit bei der Störbeseitigung.
(Quelle: http://www.itwissen.info/definition/lexikon//_ifif_ifinterfaceif_ifschnittstelle.html)
Input string - Zeichenkette-Eingabe. Diese Anweisung ist das zeichenketteneinlesende Äquivalent zum
- "Input" Befehl.
(Quelle: http://www.schmedi.de/belegarbeit/Seiten/eingabe.html)
Locale - Lokal
- lokal, Adjektiv (zu lateinisch locus): Ort, Platz, Stelle;
- Bedeutung: örtlich, auf den hiesigen Ort bezogen. o in der Wissenschaft bedeutet lokal: auf einen bestimmten Bereich begrenzt
- das Lokal: Örtlichkeit.
- lokal als lokale Variable in der Programmierung.
- Darunter versteht man eine Variable, deren Gültigkeitsbereich auf eine Prozedur oder Funktion begrenzt ist. Gegenstück zur globalen Variable.
(Quelle: http://de.wikipedia.org)
- Darunter versteht man eine Variable, deren Gültigkeitsbereich auf eine Prozedur oder Funktion begrenzt ist. Gegenstück zur globalen Variable.
low-order - niederwertig. Bezeichnet typischerweise das am weitesten rechts stehende Element in einer Gruppe
- - das mit dem geringsten Gewicht oder der geringsten Bedeutung. Bei dem am weitesten rechts stehenden Bit in einer Bitgruppe handelt es sich z.B. um das niederwertige Bit. ® Vgl. höchstwertig.
(Quelle: http://www.hirzel.org/book/n.htm, http://www.rolandstigge.de/studium/cast/node9.html)
Little-Endian-Format - Bei Lade- und Speichervorgängen in Registern und
- Speichern gibt es zwei Anordnungssysteme in dem die Bytes eingelesen werden: Das Little-Endian-Format und das Big-Endian-Format.
(Quelle: http://www.itwissen.info)
Multibyte Character Set (MBCS) bezeichnet Zeichenkodierungen bei denen
- abhängig vom zu speichernden Zeichen unterschiedlich viele Bytes verwendet werden. Die Bezeichnung character set (Zeichensatz) ist dabei irreführerend.
NaN - (engl. Not a Number) bedeutet "keine Zahl".
least significant bit - Niederwertigstes Bit. In einer Folge von einem oder mehreren Byte das (in der Regel
- am weitesten rechts stehende) Bit mit der geringsten Wertigkeit einer Binдrzahl. ® siehe auch niederwertig. ® Vgl. hцchstwertiges Bit.
(Quelle: http://www.hirzel.org/book/n.htm)
Notation - Eine Notation ist der formale Aufbau einer Anweisung nach den Regeln der eingesetzten
- Programmiersprache.
(Quelle: http://www.itwissen.info/definition/lexikon//__notation_notation.html)
PTR (pointer ) - Zeiger.
- Ein Pointer zeigt die Position des ersten Kanals im STM-Datenrahmen an. Es handelt sich um das erste Byte im STM-Datenrahmen, also den Beginn eines Containers. Da die Information für den Empfänger von besonderer Wichtigkeit ist, wird der Pointer durch Codierung gegen Bitfehler geschützt.
- In der Speichertechnik ist ein Pointer (Zeiger) eine Verknüpfung zu den gespeicherten Daten. Je nach Speicherkonzept speichert man nur die Pointer, da diese die Verbindung zu den Datensätzen enthalten. Man erspart sich dadurch die Speicherung von Metadaten.
(Quelle: http://www.itwissen.info/definition/lexikon//_ptrptr_ptrpointerptr_ptrzeiger.html)
Radix. In der Mathematik versteht man unter Wurzelziehen oder Radizieren die Bestimmung der Unbekannten
- x in der Potenz a = x^n,\, wobei zunächst a eine nichtnegative reelle Zahl und n eine natürliche Zahl sein soll. Das Ergebnis des Wurzelziehens bezeichnet man als Wurzel oder Radix (v. lat. Radix „Wurzel“). Das Radizieren ist (neben dem Logarithmieren) eine Umkehrung des Potenzierens. Der Operator \sqrt[]{} stammt von dem kleinen Buchstaben r ab und steht für radizieren. Er wurde erstmalig 1525 vom deutschen Mathematiker Thomas Rudolff verwendet. Die Verlängerung des r über den vollständigen Term wurde erst später eingeführt.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wurzel_%28Mathematik%29)
Radix-64 - das modifizierte Verfahren von Base-64
Repository - auch Repositorium genannt, ist eine Verzeichnisstruktur oder Datenbank, die Datenobjekte und
- deren Methoden zur Datentransformation enthält.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Repository)
String - Zeichenkette - Ein String ist eine Folge von Zeichen, Buchstaben oder Wörtern,
- die in einer Zeichenkette mit variabler Länge zusammengefasst sind.
(Quelle: http://www.itwissen.info)
sign-extend - Vorzeichenerweiterung. Bei der Übertragung eines Zeichens in ein
- int-Datenfeld muß daher auch das Vorzeichen auf das int-Datenfeld übertragen werden (diesen Vorgang nennt man Vorzeichenerweiterung, bzw. "sign-extension").
(Quelle: http://www.rs.uni-siegen.de/skripte/Rechnerarchitekturen_1/03_arithmetik.pdf , http://wwwhni.uni-paderborn.de/fileadmin/hni_eps/WS_06_07/GRA/GRA_4_Prozessorentwurf_4TO1.pdf , http://www.diefer.de/dicerte/docd/kapitel3.htm)
Subversion (SVN) - ist eine Open-Source-Software zur Versionsverwaltung von Dateien und Verzeichnissen.
Terminator (von lat. terminatus, „beendet, begrenzt“) steht für Informatik: Ein – meist syntaktisches –
- trennendes oder abschließendes Sonderzeichen.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Terminator)
Thread-safe - Thread-sicher. Die Thread-Programmierung kann nur mit Bibliotheken realisiert werden, die als
- thread-sicher (thread-safe) gelten. Denn auch die Bibliotheken müssen die parallele Ausführung erlauben, um nicht ins Straucheln zu geraten. Mit der Einführung von Glibc 2.0 wurden die Linux-Threads in den Bibliotheken implementiert und müssen nicht extra besorgt werden. Somit ist strcmp() - auch wenn schon über 15 Jahre alt - thread-safe. readdir() hingegeben ist bspw. nicht thread-safe. Das Problem mit readdir() ist, wenn mehrere Threads denselben DIR-Zeiger verwenden, immer den aktuellen Rückgabewert vom zuvor erhaltenen Thread überschreiben. Als Alternative für Funktionen, die nicht als thread-safe gelten (auch, wenn es nicht sehr viele sind), wurden thread-sichere Schnittstellen, welche in der Regel mit der Endung _r gekennzeichnet wurden, eingeführt. Die thread-sichere Alternative zu readdir() lautet somit readdir_r(). Ebenfalls sind die neueren X11-Bibliotheken thread-safe.
(Quelle: http://www.pronix.de/pronix-237.html)
Unsigned short - natürliche Zahl, ganze Zahl ohne Vorzeichen (Siehe auch: unsigned long).
Wide Characters - Unicode-Zeichen sind 16 Bits groß, die natürliche
- Repräsentation eines Unicode-Zeichens hat demnach auch 16 Bits oder 2 Bytes, und die meisten Systeme definieren heute deshalb einen Datentyp wide character, im Gegensatz zum normalen character (oft auch zum char verkürzt), der mindestens 16 Bit groß ist. Wohlgemerkt, mindestens 16 Bits, nach oben hin sind vom Standard für die Repräsentation keine Grenzen gesetzt, und deshalb sind system- oder codierungsabhängig auch 32-Bit (4 Byte-)Typen gebräuchlich.
(Quelle: http://let.imperia.org/howto/de/unicode/ch02s04.html)